Ausstellung FM. Felder@

Space

Ausstellungsgestaltung an drei Orten anlässlich des 150. Todestages von Franz Michael Felder.

Franz Michael Felder, Bauer, Autor und Sozialreformer aus Schoppernau, verstarb 1849 im Alter von 30 Jahren. Sein literarisches Erbe wird vom Franz Michael Felder Archiv verwaltet und erfreut sich immer noch regen Interesses. Für seine Zeit war Felder viel in Vorarlberg und darüber hinaus unterwegs, hatte Freunde und Feinde im ganzen Land. Die Ausstellung widmet sich seinen Begegnungen in den zwei Städten Bregenz und Dornbirn sowie den Orten des Bregenzerwalds. So entstand eine neuer Blick auf Franz Michael Felder, seine Bekannten zu Lebzeiten und seine Rezeption nach seinem Tod.

FM.FELDER@
BREGENZ
BREGENZERWALD
DORNBIRN

Eine der Hauptherausforderungen für das Team von Super Büro für Gestaltung und Industriedesigner Robert Rüf war, dass die Ausstellung Dependancen in drei völlig unterschiedlichen Museen erhalten sollte:für den Themenkreis Dornbirn im dortigen Stadtmuseum, in Bregenz im historischen,denkmalgeschützten Martinsturm und im Bregenzerwald im Egg Museum. Um die verschiedenen Gegebenheiten mit einem einheitlichen Konzept bespielen zu können, entwickelten die Gestalter ein freistehendes Wegweiser-System, das in den jeweiligen Räumlichkeiten – zusammen mit eigens angefertigten Vitrinen – die verschiedenen Ausstellungsinhalte vermittelt. Der Wegweiser als zentrales Gestaltungselement unterstreicht die Bedeutung der Orte sowie der Mobilität Felders, die der Ausstellungskuration an großes Anliegen war. Durch die verschiedenen Winkel der Ausleger konnte die Information auf mehreren Ebenen transportiert werden und die jeweiligen Sichtflächen einer Person oder einem Ort zugeordnet werden.

Ergänzend wurden Hängeelemente aus Tyvek für großflächige Zahlen und historische Bilder, die Felders Geburtsort und eine Ansicht des jeweiligen Ortes zeigen, angefertigt sowie eine Graphic Novel mit Szenen aus Felders Leben in Auftrag gegeben.

Ein zentrales Element der Ausstellungen sind die dem Franziszeischen Kataster entnommenen Karten der Orte aus dem Jahre 1857. Auf diesen Urmappen wurden die Schauplätze von Felders Leben mit kleinen Fahnen verortet und dienten so als Orientierungs- und Verweishilfe in der Ausstellung.

Für die Grundgestaltung entschied sich das Designteam für ein leuchtendes Korallenrot – einerseits, um die Ausstellungen stark und eindeutig miteinander zu verknüpfen, andererseits, um den Schwarz-Weiss-Fotografien einen starken Farbpartner an die Seite zu stellen. In der Typografie bringt Grotesk Baton von Fattype mit robuster, eigenwilliger Formensprache Felders Wesen in die Ausstellungsgestaltung und gibt ihr, zusammen mit den an Comicstrips erinnernden Textflächen, einen modernen Charakter.

Kunde

Franz Michael Felder Archiv
Stadtmuseum Dornbirn
Martinsturm Bregenz
Egg Museum

Kategorie

Space

Projekteam

Lisa Schwaiger
Christian Feurstein
Björn Matt

Kurator und Ko-Kuratorinnen

Jürgen Thaler
Petra Zudrell und Barbara Motter (DO)
Thomas Klagian (B)
Andreas Hammerer (Egg)

Ausstellungsarchitektur und Konzept

Robert Rüf

Graphic Novel

Arne Bellstorf

Tischlerarbeiten

Raimund Dür

Werbetechnik

Mader

Die zusammenhängende Ausstellung FM.Felder@ vermittelt an drei unterschiedlichen Orten die Beziehungen von Franz Michael Felder zu seinen Freunden. Die Protagonisten werden in der Stadt verortet und so aus der Historie ins Jetzt geholt. Die markante Gestaltung und Ausführung bietet ein Höchstmaß an Flexibilität für KuratorInnenteam und Räumlichkeiten.

FM.FELDER@
BREGENZ
BREGENZERWALD
DORNBIRN

Kunde

Franz Michael Felder Archiv
Stadtmuseum Dornbirn
Martinsturm Bregenz
Egg Museum

Kategorie

Space

Projekteam

Lisa Schwaiger
Christian Feurstein
Björn Matt

Kurator und Ko-Kuratorinnen

Jürgen Thaler
Petra Zudrell und Barbara Motter (DO)
Thomas Klagian (B)
Andreas Hammerer (Egg)

Ausstellungsarchitektur und Konzept

Robert Rüf

Graphic Novel

Arne Bellstorf

Tischlerarbeiten

Raimund Dür

Werbetechnik

Mader